Das Museum

Das Museo della Parola (Museum des Wortes) möchte seinen Besuchern das Leben und die ländliche Kultur des Ortes Fardella nahebringen. Ein virtuelles Museum, ein Wandermuseum und permanente multimediale Installationen in der alten Ölmühle der Gemeinde, die dem Besucher mit Hilfe von audiovisuellem Material die Geschichte, Landschaft, Sprache und Tradition über die Worte derer nahebringen, die sie erlebt haben.

Über das, was man liebt, möchte man alles erfahren. Es ist egal, ob das Ergebnis bescheiden oder von geringem Nutzen ist, und auch wie viel Anstrengung nötig sein wird, zählt nichts.

(Beniamino Mazzilli)

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Gegend

Nach Fardella zu kommen, bedeutet, in eine Welt der Farben einzutauchen. In das Rot seiner Hügel, die Klarheit seiner Quellen, das Gelb des Strohs, das Blau des Himmels, das Weiß seiner hausgemachten Nudeln, das Dunkelrot seines Weins, die verschiedenen Farben seiner Früchte, das Hellrot der wilden Erdbeeren, das Schwarz der Brombeeren, die Farben, die man im Lächeln der Kinder und in den Falten der Alten findet – die Farben des Lebens.

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Geschichte

Fardella ist, wie alle Gemeinden in Süditalien, Land der Emigranten, in dem Männer und Frauen und ganze Familien in der Hoffnung auf bessere wirtschaftliche Gegebenheiten auswanderten. Von Argentinien, Brasilien, Uruguay, Venezuela, den Holländischen Antillen, den USA, Kanada, Frankreich, Großbritannien bis zur Schweiz und Deutschland ist die Zuneigung zum Heimatdorf erhalten geblieben und zeigt sich in den vielen E-Mails, die beständig die Webseite der Gemeinde erreichen.

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Kunst

Land der Eremiten und Heiligen, vom Eremiten Sant’Onofrio bis zum Seligen Giovanni da Caramola; Land der religiösen Traditionen, Ausdruck eines Volkes, das stets den Glauben hoch hielt.
Von den timpe genannten geologischen Verwerfungen zu den „architektonischen“ Straßenkehren, die Gironi di Episcopia genannt werden, bis hin zu den surrealen Pyramiden aus Lehm und Sand im trockenen Flussbett des Sinni, ist die Landschaft rund um Fardella abwechslungsreich und stets für eine Überraschung gut – das „Rückgrat“ zwischen den Tälern des Sinni und des Serrapotamo.

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Kultur

Fardella ist ein Ort der Gastfreundschaft, der Ruhe – ein Dorf, in dem die Moderne den Geschmack und die Sprache von früher noch nicht ganz verdrängt hat.

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Genuss

Fardella ist ein Ort der Landwirtschaft und der Gaumenfreuden, der typischen Produkte und der authentischen Gerichte, die von einem guten lokalen Rotwein und wertvollen Gewürzen begleitet werden. Ort der Raskatielli, deren Teig aus Mehl und Hülsenfrüchten jeden Gaumen überrascht. Einst waren sie ein Armeleute-Essen, heute sind sie Protagonisten des bereits seit zwanzig Jahren stattfindenden Dorffestes im August. Nicht nur die Einwohner von Fardella und Emigranten im Sommerurlaub treffen sich dann, sondern sie heißen gerne auch Touristen willkommen, die auf dieses interessante gastronomische Ereignis nicht verzichten möchten.

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Ausflüge

Wanderwege in intakten und unberührten Wäldern, die sich an den Hügeln der Serre und der Manche ausbreiten und bis zum Parco Barbattavio hinunter reichen, der mit seinen Sportanlagen sehr gut das Wortpaar „mens sana in corpore sano“ vertritt. Und das Belvedere ist der beste Logenplatz in einem Naturtheater, dessen Ränge auf natürliche Weise bis zum Sinni absteigen und hinauf bis zum Gipfel des Pollino, wo sich jeden Tag das ganz besondere Schauspiel herrlicher Sonnenuntergänge abspielt. Auch die Wälder von Serra Cerrosa, Mesole, Piano Molino sind Teil dieser Bühne. Hier herrscht noch die Natur, ungezähmt, stark und rebellisch.